Note To Self

Samstag, den 18. Februar 2006, 20:30.02 Uhr von David in der Kategorie

1. Der Suchfunktion nicht über den Weg trauen. Ich habe alles versucht, den kleinen Drum-Derwisch wiederzufinden, von dem ich mir sicher bin, dass ich ihn schon mal gepostet habe, aber es hat alles nix gebracht. Also hier noch mal, nur für mich: Tony Royster Jr.
2. Wieder Schlagzeug spielen.

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Ein Guter Abend

Samstag, den 18. Februar 2006, 16:23.00 Uhr von David in der Kategorie

Auch haben? Dann unbedingt ein Konzert von Nils Landgren besuchen. Dank DBFDWs Papa konnten wir gestern Abend eins davon in der ausverkauften Fabrik in Altona erleben und das war mal wirklich bombig. Mit auf der Bühne: Joe Sample an den Tasten, Nick Sample am Kontrabass, Ray Parker Jr (Ghostbusters) an der Gitarre und Raymond Weber am Schlagzeug.

Einfach schöne Musike. Danke Hermann!

Hysterische Waschweiber

Samstag, den 18. Februar 2006, 15:59.46 Uhr von David in der Kategorie

Liebe Mopo, liebe Bild, liebe sonstigen Osthoff-Wannabe-Babysitter!

Lasst sie doch. Was regt ihr euch auf? Wenn ich den heutigen Kommentar von Dirk Johannes Andresen in der Hamburger Mopo lese, kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln. Was für ein Honk. Dabei entzieht er seinem auf einer Achtelseite ausgebreitetem Geseiber schon im dritten Satz jede Grundlage:
“Die Bundesregierung zahlte schließlich vermutlich Millionen für ihre Freilassung.”
Vermutlich.
Im nächsten Satz sind es dann schon “Millionen, die die Steuerzahler aufbrachten.” Und nix mehr mit “vermutlich” … Und wenn die Regierung nicht gezahlt hat, Dirk Johannes hat offensichtlich trotzdem bezahlt. Hat sich die Bankverbindung der Entführer ergoogelt und überwiesen, der Fuchs. Doller Typ. Der ist mal so was von Deutschland. Und wenn Frau Osthoff ihre Rückkehr in den Irak als Privatsache deklariert (was es ja tatsächlich ist), dann kann Dirk Johannes das nicht fassen. Was fällt der Frau aber auch ein, ein Privatleben haben zu wollen? Einmal Schlagzeile, immer Schlagzeile! Privatleben … Als hätten wir keine Bild-Zeitung! Wo kommen wir denn da hin, wenn jeder auf ein Mal hingehen könnte, wo er will? “Ein Schlag ins Gesicht für die aktuell Entführten Thomas Nitzschke und Rene Bräunlich.”
Ja, Dirk Johannes, aber doch auch nur, wenn die in ihrem Keller die Mopo serviert bekommen, oder nicht?
Es besteht ja nun mal ein kleiner, aber feiner Unterschied zwischen Susanne Osthoff und den Herren Nitzschke und Bräunlich. Osthoff war und ist im Irak, weil sie da sein will. Sie findet es da scheinbar super und dagegen kann man leider nix einwenden. Nitschke und Bräunlich wurden von einer Firma namens Cryotec in den Irak geschickt, um dort eine Fabrik aufzubauen (und laut einer Meldung des Stern muss sich Herr Andresen in diesem Fall nicht mal Sorgen um seine Steuergelder machen).
So toll das auch ist, dass man sich im Entführungsfall auf sein Land verlassen kann, so ungewiss bleibt, ob tatsächlich Lösegelder geflossen sind. Es weiß auch niemand, ob Frau Osthoff nicht eventuell für den BND unterwegs ist/war. Wer weiß, vielleicht sorgt sie im Endeffekt für eine Freilassung der aktuellen Geiseln? Niemand weiß das.
Und wenn man etwas nicht weiß … Also keine Ahnung hat, Herr Andresen, Lappen, der du stellvertretend für Deutschland (minus mich) bist … Dann sollte man einfach die Klappe halten.
Wenn sie wieder entführt werden sollte, bleibt dem Staat (bzw. Herrn Andresen) immer noch die Möglichkeit eines “selber Schuld, diesmal nicht.” Deutschland ist so wenig zur Lösegeldzahlung verpflichtet, wie Frau Osthoff dazu verpflichtet ist, ihre kettenrauchende Gestalt innerhalb der Landesgrenzen zu belassen, damit sie vom durchschnittlichen Bildleser begafft werden kann. “Guck mal, da ist die Irre, die den Irak so toll findet.”
Gibt es im Irak Bild und Mopo? Wenn nicht, dann finde ich das Land auch gleich viel verlockender.

Am Rande noch dazu: mein Mann Nick gräbt immer gute Sachen aus. Zum Beispiel das hier. Eins geiler als das andere.