Graff?

Mittwoch, den 26. April 2006, 20:23.14 Uhr von David in der Kategorie

Aber Schiss vor den Konsequenzen?

Nimm Throwies! (Scheiß auf die Umwelt …)

(Tipp von DBFDW)

Heute die neue Opposide DVD im Briefkasten gehabt - danke schön Munir! Entspannt geguckt, dann plötzlich auf dem linken Auge erblindet. Drei Stunden gepennt, dann ging es wieder. Nein, ich glaube nicht, dass es an der DVD lag. Blatant zu gucken steht noch aus, aber ich habe gerade nur sehr wenig Lust dazu, auf meinen Bildschirm zu starren. Ich brauche mein Augenlicht noch. Verdammt, Kami hat sooo viele Simpsons-, South Park- und Jackass-Staffeln aus China mitgebracht … Von den Filmen gar nicht zu sprechen …

1 Kommentar »

Nu Aber.

Mittwoch, den 26. April 2006, 10:29.20 Uhr von David in der Kategorie

Frühling in Hamburg. Heute zwar schon nicht mehr so richtig, aber gestern dafür um so mehr. Beweise? (more…)

Heute Vor 20 Jahren …

Mittwoch, den 26. April 2006, 01:00.14 Uhr von David in der Kategorie

… passierte in Tschernobyl das, was man einen Super-GAU nennt. Eine spitzenmäßige Bezeichnung - Super-Größter Anzunehmender Unfall. Der Ausdruck erinnert ein wenig an Waschmittelwerbungen, denn so sauber, wie die laut Werbung heute waschen, müssen die Waschmittel vor 20 Jahren ganz schön Scheiße gewesen sein. Und überhaupt assoziiere ich mit “super” eigentlich eher etwas Gutes.

Es gibt in meiner, wie in wohl jeder Generation ein paar Daten, die im Gedächtnis bleiben. Daten, zu denen man für den Rest des Lebens erzählen kann, was man an diesem bestimmten Tag gemacht hat. Für den 26. April 1986 gilt das wahrscheinlich nicht so sehr wie für den 11.9.2001 (mit gebrochenem Ellenbogen in Bielefeld), denn 1986 war keiner live am Bildschirm mit dabei.

Ein paar Tage später allerdings - in Schweden wurde aufgrund der erhöhten Strahlungswerte bereits fleißig nach Lecks in den eigenen AKWs gesucht, weil die dämlichen Russen damals die Klappe gehalten hatten - kam das Ergebnis des GAUs auch bei uns im Rheinland an. Tennis- und Spielplätze zu. Nicht mehr im Regen raus. Sowieso lieber drin bleiben. Erklärungsversuche der Eltern. Ich war 12 Jahre alt, als wir in der Nacht zum 01.05.1986 von einem Besuch bei Freunden meiner Eltern in Rolandseck kamen und durch den Regen gingen, der das Gift brachte. Ich habe nicht wirklich verstanden, warum am nächsten Tag meine Lieblingsklamotten in den Müll kamen, und warum ich lange unter die Dusche musste. Wenn ich heute drüber nachdenke, hatte das etwas von Duck and Cover. Und ich bin bis heute die Ankündigung nicht los geworden, die Effekte der Strahlung kämen erst 20-30 Jahre später zum Vorschein.

20 Jahre später, das ist heute. Ich empfehle, zur Feier des Tages, eine ausgedehnte Tour über Elena Filatovas Website.

(Nachtrag: Anne Guese hat mich netterweise auf dieses Forum aufmerksam gemacht. Elena ist wohl nicht ganz koscher, aber was soll’s …)